Abzocke: kritischer Journalismus

Aufklärung über Online-Dating Abzocker in den Medien

ScammerInnen nutzen ganz überwiegend absolut seriös erscheinende Dating-Portale, um Männer anzubaggern. Auch Portale für schnellen Sex, Stichwort "geile Nachbarin", "Sofortkontakt" und SMS-Hotlines sind sehr beliebt bei den AbzockerInnen und Internetbetrügern.

Kaum Aufklärung und kritischer Journalismus

Nehmen wir als gegeben, dass etwa 80-95 Prozent der Frauen, die das Internet zur "Partnersuche" nutzen, ScammerInnen, also BetrügerInnen sind. Bei näherem Betrachten wird klar: Kaum jemand ist ehrlich interessiert über diese Missstände und deren Hintergründe zu berichten.

Betreiber seriös erscheinender Dating-Portale

Machen Sie sich bitte ein Bild vom gängigen Geschäftsmodell der Dating-Portale: Eine Basis-Mitgliedschaft ist kostenlos, schnell und einfach eingerichtet. Sobald man aktiv werden möchte und mit anderen Mitgliedern flirten möchte, benötigt man einen kostenpflichtigen Premium-Account (z.B. Plus-Mitglied, Profi-Account, ...). Diese Premium-Mitgliedschaft kostet etwa 20 Euro im Monat. Bei nur 100.000 Plus-Mitgliedern macht das 2 Millionen Euro Umsatz im Monat. Es ist klar, dass selbst die Betreiber von seriös erscheinenden Dating-Portalen nur ein begrenztes Interesse haben, Profile von Scammern systematisch zu recherchieren und zu löschen, denn dann hätten sie kaum noch Frauen auf ihren Seiten und somit würden sie mit einer derartigen Qualitätsoffensive den eigenen Umsatz gegen Null fahren und das eigene Internetangebot in den Ruin führen.

Wir lernen also, dass die Dating-Portale kein wirtschaftliches Interesse und im Licht der Konkurrenzanbieter betrachtet kaum eine Möglichkeit haben, dem Unwesen des Internetbetrugs Einhalt zu gebieten. Es ist offensichtlich: Dating-Portale werden nur ein paar marketingtechnisch gut aufbereitete Informationen zum Thema bereithalten, damit man sich nichts vorwerfen lassen muss.

Kritischer Journalismus und Medienberichte unerwünscht

Kritische Medienberichte und investigativer Journalismus finden nicht statt. Warum auch? Wer hätte ein Interesse? Niemand! Sie glauben das nicht? Es ist ganz einfach. Durchleuchten wir mal die wirtschaftlichen Vernetzungen von Dating-Sites und Medien, die Strukturen der Branchen.

Kaum ein Fernsehsender oder eine Tageszeitung -uns ist jedenfalls keine bekannt-, die nicht selbst eine Partnerbörse betreibt oder kräftig an der Werbung für Partnerbörsen und Dating-Sites durch sogenannte Affiliate-Programme verdient. Es gibt zwar gelegentlich als "Feigenblatt-Berichterstattung" Beiträge allgemeiner Art über Missbrauch im Netz, aber kritischer oder gar investigativer Journalismus über Abzocke von Männern auf Partnersuche ist offenbar nicht gewünscht.

Lobby für Männer auf Partnersuche

Vergessen Sie es. Die gibt es nicht. Es hat immer noch, obwohl Millionen es seit bald zwanzig Jahren tun, ein "Gschmäckle", wie der Schwabe sagt, sich im Internet auf Partnersuche zu tummeln. Man outet sich nicht, wenn man abgezockt wurde. Der Schamfaktor ist zu hoch. Lieber zahlen und schweigen, als Ansehen verlieren.

Männer auf Partnersuche verpassen das wahre Leben

Es bleibt die Hoffnung zu den wenigen zu gehören, die den Sechser im Lotto ziehen und eine Frau kennenlernen, die es wirklich gibt. So verbringt man Jahre vor dem Rechner und recherchiert Profile von ScammerInnen und InternetbetrügerInnen, die es in Wahrheit gar nicht gibt, die frei erfunden sind. Anstelle das Risiko einzugehen auch mal bei einer Frau abzublitzen. Anstelle sich einfach ins wahre Leben zu stürzen. Anstelle, wenn nötig mit Hilfe eines Flirtführers, ganz einfach real existierende Frauen anzufliten, denen man zum Beispiel beim Einkaufen oder in der U-Bahn oder im Urlaub oder sonstwo begegnet.

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